• Nathalie Nguyen

Nebenberuflich selbstständig: Der Guide zum Business-Start


Ein eigenes Business starten - ohne deinen Job zu kündigen? Du hast diese eine Idee, die du endlich umsetzen willst? In diesem Guide erfährst du auf einen Blick alles Wichtige, was du für deinen erfolgreichen Start in die nebenberufliche Selbstständigkeit brauchst.



INHALT


1. Nebenberuflich selbstständig: Was heißt das eigentlich?

2. Nebenberufliche Gründungen in Deutschland und international

3. Spannende Vorteile einer nebenberuflichen vs. hauptberuflichen Selbstständigkeit

4. Nebenberuflich selbstständig machen: Darauf musst du achten

5. Business-Ideen für Gründungen im Nebenerwerb

6. Sidepreneur-Stories: Erfolgsgeschichten von nebenberuflich Selbstständigen

7. Das passende Arbeitsmodell für dich finden

8. Online-Business und Home-Office: Von zu Hause und unterwegs arbeiten

9. Dein Business aufbauen - von Geschäftsidee bis Marketing: Welche Dinge du am Anfang wirklich brauchst

10. Häufige Herausforderungen - und wie du sie meisterst

11. Erfolgsfaktoren und Umsetzungstipps, um dein Side-Business erfolgreich zu machen

12. Mindset-Tipps, die dich und dein Business voranbringen

13. FAQ zur nebenberuflichen Selbstständigkeit



1. Nebenberuflich selbstständig: Was heißt das eigentlich?


Nebenberuflich selbstständig bedeutet, dass du neben deinem Hauptjob eine selbstständige Tätigkeit ausübst. Dabei gibt es zwei Kriterien, an denen die nebenberufliche Selbstständigkeit festgemacht wird: Die Arbeitszeit und das Einkommen.


Solange die Einnahmen aus deiner selbstständigen Tätigkeit nicht über dem Gehalt aus deinem Hauptjob liegen und du nicht mehr als 18-20 Stunden pro Woche für dein Unternehmen arbeitest, zählst du zu den nebenberuflich Selbstständigen. Beachte außerdem, dass eine nebenberufliche Selbstständigkeit das Beschäftigen von Mitarbeitern ausschließt.



2. Nebenberufliche Gründungen in Deutschland und international


In Deutschland machen sich jedes Jahr mehr als 500.000 Menschen selbstständig - im Jahr 2020 waren es 336.000 Gründungen im Nebenerwerb und 201.000 Gründungen im Haupterwerb (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2021).


Interessant ist, dass es deutlich mehr nebenberufliche Gründungen gibt. Aus meiner Sicht ist das nicht nur ein neuer Trend, sondern eine berufliche Perspektive mit vielen spannenden Vorteilen.


In Amerika haben sogar 1 von 3 Personen ein Side-Business - und auch in vielen weiteren Ländern ist die nebenberufliche Selbstständigkeit sehr beliebt.


Weitere spannende Facts zu nebenberuflich Selbstständigen:

  • Nebenberufliche Selbstständigkeit zeigt ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis: Laut KfW-Gründungsmonitor erfolgen ca. 45% aller Gründungen im Nebenerwerb von Frauen, ca. 55% von Männern.

  • Nebenberufliche Gründungen erfolgen überwiegend in der Dienstleistungsbranche: Mehr als 70% machen sich im Bereich der Dienstleistungen nebenberuflich selbstständig.

  • Nebenberuflich Selbstständige wollen mehr Unabhängigkeit und berufliche Perspektiven verwirklichen: Die Meisten gründen neben einem Angestelltenjob. Häufige Gründungsmotive von Angestellten sind vor allem: Selbstbestimmtes Arbeiten, eigene Ideen umsetzen und ihre beruflichen Fähigkeiten vielseitig einsetzen - und dabei den Vorteil der finanziellen Sicherheit nutzen.

  • Nebenberuflich Selbstständige sind digitale Einzelunternehmer: Die meisten Selbstständigen im Nebenerwerb gehen mit einem Einzelunternehmen an den Start. Vor allem digitale Geschäftsmodelle sind aufgrund des großen Wachstumspotenzials sowie durch ortsunabhängiges Arbeiten besonders attraktiv.



3. Spannende Vorteile einer nebenberuflichen vs. hauptberuflichen Selbstständigkeit


Eine nebenberufliche Selbstständigkeit bietet einige Vorteile:


  • Du verwirklichst deine Leidenschaft in deinem eigenen Business.

  • Das geregelte Einkommen aus dem Hauptjob schafft finanzielle Sicherheit.

  • Du kannst deine Geschäftsideen testen, Neues ausprobieren und das Arbeiten als Selbstständige kennenlernen.

  • Durch deine Selbstständigkeit kannst du ein höheres Gesamteinkommen erzielen.

  • Du bist weiterhin durch die Sozialversicherung abgesichert.


Was sonst noch spannende Vorteile sind (an die oft nicht gedacht wird)?


  • Auch dein Angestelltenjob profitiert von deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit. Wie? Du baust deine fachliche Expertise aus und gewinnst unternehmerisches Know-how - und diese kannst du zusätzlich in deinen Hauptjob einbringen.

  • Deine gesammelten Erfahrungen und neuen beruflichen Fähigkeiten sind wertvoll und können deine Karriere voranbringen.

  • Du gehörst zu den vielseitig Interessierten? Als Sidepreneur kannst du genau das ausleben und verschiedene berufliche Leidenschaften ausfüllen.

  • Verschiedene Tätigkeiten ermöglichen es dir wiederum, neue wertvolle Kontakte zu knüpfen und noch effektiver dein Netzwerk aufzubauen.

  • Karrierewege dürfen vielseitig und individuell sein. Nutze daher die Möglichkeit, deine Karriere proaktiv nach deinen Vorstellungen zu gestalten: Für mehr Selbstbestimmung, Lebensqualität und ein erfülltes Arbeiten.



4. Nebenberuflich selbstständig machen: Darauf musst du achten


Viele Gründungsinteressierte stellen sich am Anfang die Frage, was sie bei einer nebenberuflichen Gründung alles beachten müssen. Da ich weiß, dass die Formalien oft ein lästiges Thema sind, habe ich hier eine kostenlose Gründungs-Checkliste für dich, mit der du die Punkte schnell abhaken kannst.


In dieser Checkliste erfährst du alles Wichtige, was du für deine nebenberufliche Gründung brauchst:


  • Freiberufler oder Gewerbe - und wie du deine nebenberufliche Selbstständigkeit anmeldest

  • Ob du deinen Arbeitgeber informieren musst und wie es mit der Genehmigung aussieht

  • Was mit der Sozialversicherung passiert

  • Was du zum Thema Steuern wissen solltest

  • Was die Kleinunternehmerregelung ist und wann sie sinnvoll ist

  • Wie du die passende Rechts-/Unternehmensform wählst

  • Was Scheinselbstständigkeit bedeutet


Checkliste: Nebenberuflich gründen


Checkliste bereitgelegt oder sogar schon erledigt? Dann können wir uns nun den wirklich spannenden Themen widmen - wie z. B. deiner Business-Idee.



5. Business-Ideen für Gründungen im Nebenerwerb


Jedes Business beginnt mit einer Geschäftsidee. Die wahrscheinlich häufigste Frage, die sich die Meisten dabei stellen, ist: „Wie finde ich die richtige Business-Idee?“

Es gibt verschiedene Kriterien, die für die Bewertung einer Idee wichtig sind.


Eine gute Business-Idee


  • löst ein konkretes Problem einer bestimmten Zielgruppe

  • trifft auf einen Markt mit ausreichend großer Nachfrage

  • hebt sich von den Mitbewerbern ab

  • bietet Entwicklungspotenzial, um dieses perspektivisch auszubauen

  • bietet mit einem Trend oder einer Nische noch größeres Erfolgspotenzial

  • begeistert dich und passt zu deinen Stärken und deiner Persönlichkeit

  • passt zu deinen beruflichen und persönlichen Zielen


Ideen kannst du z. B. aus deinem Hobby, Angestelltenjob, Know-how aus deiner Branche oder anderen Bereichen entwickeln. Berücksichtige bei deiner Ideenfindung auch, ob sich deine Idee für eine nebenberufliche Selbstständigkeit eignet. Vor allem das Arbeiten online sowie digitale Geschäftsmodelle bieten sowohl Flexibilität als auch großes Wachstumspotenzial.


Du hättest gerne ein paar Beispiele oder etwas Inspiration? Hier stelle ich dir 7 Fragen vor, die dir dabei helfen, die richtige Business-Idee zu finden.


Wenn du diese Fragen beantwortest, mach es wie beim Brainstorming: Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt. Sei offen für neue und ungewöhnliche Ideen. Bewertet und aussortiert wird später!


Feedback zu deiner Business-Idee kannst du übrigens in meinem Business-Idee-Check erhalten.



Business-Idee Feedback-Call buchen


6. Sidepreneur-Stories: Erfolgsgeschichten von nebenberuflich Selbstständigen


Wie schafft man es, ein nebenberufliches Business erfolgreich zu machen? In diesen Sidepreneur-Stories teilen Sidepreneure ihre Erfahrungen und Learnings mit dir. Sie zeigen, wie sie es geschafft haben, großartige Business-Ideen zu verwirklichen und ihre Karriere selbstbestimmt und erfüllt zu gestalten.


Die persönlichen Erfolgsgeschichten sollen dich inspirieren, ermutigen und die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten als Sidepreneur zeigen, die sich dir eröffnen können, wenn du proaktiv deine Karriere gestaltest.


So kannst auch du das große Potenzial eines Side-Business nutzen, das viel zu oft unterschätzt wird - und motiviert in deine nebenberufliche Selbstständigkeit starten.



7. Das passende Arbeitsmodell für dich finden


Ein passendes Arbeitsmodell ist wichtig, damit du deinen Hauptjob, deine Selbstständigkeit und ggf. Familie leichter miteinander vereinbaren kannst. Gestalte deine Arbeit so, dass sie zu dir und in dein Leben passt. So bleibst du auch langfristig motiviert und in deiner Energie. Hier findest du Beispiele für mögliche Arbeitsmodelle:


Vollzeit


Bei diesem Modell bist du für die volle Arbeitszeit beschäftigt, die im Unternehmen als gängig angesehen wird - das sind in der Regel zwischen 35 und 40 Stunden pro Woche. Dieses Modell würde ich nur dann empfehlen, wenn du keine besonderen persönlichen bzw. familiären Verpflichtungen hast oder dich noch in der Vorbereitungsphase befindest (z. B. Ideenfindung, Formalien klären).


Teilzeit


Die Arbeitszeit zu reduzieren, ist ein häufig gewähltes Modell. Es ist vor allem deshalb attraktiv, weil du dir mehr Zeit für dein Side-Business freiräumst und gleichzeitig einen Großteil deines Gehalts beibehältst. Überlege dir, welche der zwei folgenden Varianten besser zu dir und deinem Tagesrhythmus passt: Die tägliche Arbeitszeit reduzieren oder nur an bestimmten Wochentagen arbeiten.


Job-Sharing


Job-Sharing ist ein flexibles Arbeitszeitmodell, bei dem sich zwei (oder mehr) Mitarbeiter eine Vollzeitstelle teilen. Es gibt drei Varianten dieses Modells: Beim Job-Splitting wird ein Arbeitsplatz in mehrere unabhängige Arbeitsbereiche geteilt; beim Job-Pairing werden Aufgaben und Projekte von beiden Partnern gemeinsam bearbeitet und verantwortet. Besonders spannend ist, dass dieses Modell auch für Führungspositionen möglich ist - dies wird Top-Sharing genannt.


Interner Arbeitsplatzwechsel


Du hast eine fordernde Fach- oder Führungsposition? Oder bist du generell unzufrieden mit deinen aktuellen Aufgaben? Dann kann auch ein interner Arbeitsplatz- oder Teamwechsel eine interessante Möglichkeit sein, um Stress zu reduzieren und wieder mehr Freude und Energie zu haben. Die gewonnene Lebensqualität kommt wiederum deinem Side-Business zugute.


Sabbatical


Manchmal brauchen besondere Pläne eine besondere Auszeit. Ein Sabbatical ist eine befristete Auszeit vom Job - z. B. durch unbezahlte Freistellung oder Verrechnung angesammelter Arbeitszeit. Diese Zeit kannst du nutzen, um eine längere zusammenhängende Zeit für besondere Projekte wie ein Side-Business zu nutzen oder dich beruflich neu zu orientieren.



8. Online-Business und Home-Office: Von zu Hause und unterwegs arbeiten


Zu einer optimalen Arbeitsgestaltung gehört es auch, einen für dich passenden Arbeitsort zu wählen. Die Möglichkeit, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten, ist für Viele attraktiv - denn dadurch bist du örtlich unabhängig und zeitlich flexibel. Dies ist besonders für nebenberuflich Selbstständige ein großer Vorteil. Hier ein paar spannende Aspekte:


Online-Business


Ein Online-Business ermöglicht es dir, einerseits ortsunabhängig zu arbeiten und andererseits zeitlich immer flexibler zu werden, indem du Prozesse automatisierst. Gleichzeitig kannst du von einem unbegrenzten Marktpotenzial profitieren und hast kaum Investitionskosten.


Home-Office


Tätigkeiten, die du online ausführen kannst, ermöglichen dir das Arbeiten im Home-Office. Dadurch ist deutlich mehr Zeit verfügbar, da keine Fahrzeiten zum Arbeitsort mehr anfallen. Außerdem kannst du deine Work-Life-Balance deutlich verbessern, indem du deine Arbeitsumgebung nach deinen Vorstellungen gestaltest und deine beruflichen und privaten Termine flexibler aufeinander abstimmen kannst.



9. Dein Business aufbauen - von Geschäftsidee bis Marketing: Welche Dinge du am Anfang wirklich brauchst


Gerade am Anfang der nebenberuflichen Selbstständigkeit können die vielen To Dos manchmal überwältigend sein. Umso wichtiger ist es, sich auf die relevanten Themen zu fokussieren. Dabei hilft dir die folgende Liste mit den Dingen, die du am Anfang deines Business-Aufbaus wirklich brauchst:


Geschäftsidee


Eine gute Geschäftsidee ist die Basis für all deine weiteren Aktivitäten. Je klarer deine Idee und je konkreter deine Zielgruppe ist, desto einfacher wird es dir fallen, mit deinem Angebot, deiner Kommunikation und Vermarktung darauf aufzubauen. Nimm dir daher ausreichend Zeit, um deine Idee auszuarbeiten und zu testen.


Website


Um mit deinem Business online gefunden zu werden, brauchst du eine Plattform, auf der du dein Angebot präsentieren kannst. Eine Website leistet dabei zwei wichtige Aufgaben: 1. Es kann Vertrauen schaffen, denn die Meisten wollen sich auf einer Website über dich informieren. Und 2. schaffst du dir damit deine eigene Plattform für dein Angebot und deine Inhalte. Ein einfacher Onepager, auf dem du vorstellst, was du machst, wer du bist und was du anbietest, reicht für den Anfang völlig aus.


Angebot


Wenn du eine klare Business-Idee und Zielgruppe herausgearbeitet hast, kannst du auf der Basis ein erstes Angebot entwickeln. Gehe dabei schon früh in den Austausch mit deinen potenziellen Kunden, um mehr über ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zu erfahren. So bekommst du frühzeitig Feedback zu deinem Angebot und baust bereits die ersten Kontakte auf.


Online-Marketing


Finde eine Vermarktungsstrategie, die zu dir und deinen Stärken passt. Du bist gerne auf Social Media aktiv? Dann wähle eine Social-Media-Plattform, auf der du regelmäßig nutzwertigen Content teilst. Du liebst es, zu schreiben? Dann ist vielleicht ein Blog etwas für dich. Du magst es, (dich) zu präsentieren? Dann probiere es mit Videos oder Webinaren. Wichtig ist, dass du dich zunächst auf eine Strategie fokussierst und dort präsent bist, wo auch deine Zielgruppe ist.


Mentoring


Du wünschst dir konkrete Tipps zu deinem Business und hättest gerne Unterstützung beim Aufbau deiner Selbstständigkeit? Auf meiner Angebotsseite findest du die aktuellen Möglichkeiten, mit mir zusammenzuarbeiten. Zum Thema „Aufbau deines nebenberuflichen Online-Business“ unterstütze ich dich in meinem Erfolgsbusiness-Programm.



Side Business Mentoring: Starte dein Online-Business neben dem Job


10. Häufige Herausforderungen - und wie du sie meisterst


Doppelbelastung, wenig Zeit, nicht dranbleiben können... Das sind einige typische Beispiele für Herausforderungen, die nebenberuflich Selbstständige häufig haben. Daher möchte ich einige Impulse mit dir teilen, wie du diese Herausforderungen angehen kannst.


Doppelbelastung


Viele denken beim Thema „eigenes Business neben dem Job“ erstmal an die mögliche Doppelbelastung. Mein Tipp: Betrachte dies aus einer anderen Perspektive - nämlich dass du neu priorisieren darfst. Mach dir bewusst, welche Dinge deine Zeit wert sind und welche unwichtigen Dinge du streichen möchtest. Betrachte dabei nicht nur deine Business-Ziele, sondern alle wichtigen Lebensbereiche. Und wenn du mit deiner Selbstständigkeit eine Leidenschaft verwirklichst (wovon ich ausgehe), wirst du ohnehin mit Spaß und Motivation an deinem Business arbeiten.


Wenig Zeit


Neben dem Setzen von Prioritäten hilft dir außerdem ein gutes Zeitmanagement. Ein strukturierter Tag, der zu deinem Arbeitsrhythmus passt, und feste Zeiten für eine Aufgabe helfen dir, fokussiert und produktiv zu arbeiten. Ein weiterer Tipp: Jedes Mal, wenn du eine Aufgabe planst oder umsetzt, frage dich, ob es wirklich auf deine Ziele einzahlt.


Nicht dranbleiben können


Gerade am Anfang kann man manchmal überfordert mit den vielen neuen Themen und den ganzen To Dos sein. Die Folge: Wir prokrastinieren und kommen nicht ins Handeln. Im ersten Schritt ist es wichtig, dass du dir die richtigen Ziele setzt - das sind Ziele, die konkret sind und Begeisterung in dir wecken. Unterteile anschließend ein Ziel in einzelne Schritte, die du verbindlich in deine Planung aufnimmst. Wichtig ist, dass du dir selbst ein Commitment gibst - denn Versprechen dir selbst gegenüber sind mindestens genauso wichtig wie die anderen gegenüber.



11. Erfolgsfaktoren und Umsetzungstipps, um dein Side-Business erfolgreich zu machen


Damit der Aufbau deines Side-Business noch effektiver und leichter wird, findest du hier ein paar weitere Erfolgsfaktoren und Umsetzungstipps:


Setze dir klare Business-Ziele

Ohne klare Business-Ziele kann schnell die Situation entstehen, dass du deine nebenberufliche Selbstständigkeit wie ein Hobby und (noch) nicht wie ein Business behandelst. Auf dieser Basis ist es schwer, die richtigen Aktivitäten abzuleiten und mit deinem Business voranzukommen. Klare Business-Ziele geben dir Orientierung, machen deine Fortschritte sichtbar und deinen Erfolg messbar.

Schaffe dir ein positives Arbeitsumfeld


Ein negatives Umfeld ist demotivierend, macht unproduktiv und belastet emotional. Schaffe dir daher ein Arbeitsumfeld, in dem du gerne arbeitest. Das bezieht sich sowohl auf deinen Arbeitsplatz als auch auf die Menschen, mit denen du dich umgibst. Mit einem unterstützenden Umfeld aus positiven Menschen und Gleichgesinnten - z. B. andere Gründer oder bestärkende Freunde und Familie - wirst du deine Ziele mit mehr Leichtigkeit und Freude erreichen.

Setze mehr Dinge um


Aus Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen oder dass noch nicht alles perfekt ist, kommen Viele nicht ins Tun. Die Folge: Wir planen viel, aber setzen (zu) wenig um. Gehe Herausforderungen mit Neugier an und hab Spaß daran, Neues zu lernen. So kommst du schneller in die Umsetzung und hast dadurch immer wieder Erfolge. Und mit den gewonnenen Erfahrungen weißt du, was dich und dein Business weiterbringt.



12. Mindset-Tipps, die dich und dein Business voranbringen


„Ich würde mich gerne (nebenberuflich) selbstständig machen, aber mir fehlt noch...“ Solche Sätze höre ich oft von Gründungsinteressierten, die den Traum vom eigenen Business verwirklichen wollen.


Oft haben sie viel Know-how in ihrem Bereich und bringen viele Stärken mit - aber sie zweifeln noch daran, dass sie mit ihrer Selbstständigkeit Erfolg haben können. Dabei sind es oft nur die eigenen Grenzen in unserem Kopf, die uns im Weg stehen. Diese Mindset-Tipps helfen dir, einige der typischen Glaubenssätze zu erkennen und hinter dir zu lassen.


Von „Selbst und ständig“ zu „Ich arbeite selbstbestimmt“:


Es ist eine sehr verbreitete Redewendung, dass Selbstständige selbst und ständig arbeiten. Dabei liegt es an jedem selbst, die Selbstständigkeit nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Mach dir bewusst, dass du selbstbestimmt entscheiden und proaktiv gestalten kannst, wie du arbeiten möchtest - sowohl in deinem Business als auch in deinem Angestelltenjob.


Von „Ich bin nicht gut genug“ zu „Ich vertraue auf meine Fähigkeiten“:


Mein Impuls dazu: „Wer bestimmt denn, was gut (genug) ist?“ Diese Frage zeigt, dass es einen solchen Maßstab gar nicht gibt, sondern dass es immer nur eine völlig subjektive Bewertung ist. So ist z. B. auch niemand als „Unternehmertyp“ geboren. Es kommt nur darauf an, dass du bereit bist, Herausforderungen anzugehen und immer wieder Neues zu lernen. So entwickelst du dich stetig weiter, erkennst immer mehr deine Stärken - und kannst auf diese Weise auch größere Ziele erreichen.


Von „Meine Idee gibt es schon“ zu „Mit meiner Idee schaffe ich echten Mehrwert“:


Die meisten Ideen da draußen gibt es mehr als einmal - das ist also vollkommen okay. Es ist ein Zeichen dafür, dass es eine entsprechende Nachfrage gibt. Mach dir auch bewusst: Selbst wenn du das gleiche Angebot wie ein Mitbewerber hättest, würdest du deine ganz eigenen Kunden anziehen, die zu dir und deinem Angebot passen. Denn deine Fähigkeiten, Erfahrungen und individuelle Persönlichkeit sind dein Alleinstellungsmerkmal.


Von „Es ist gerade der falsche Zeitpunkt“ zu „Ich bin bereit, zu starten“:


Den einen richtigen Zeitpunkt, um sich selbstständig zu machen, gibt es nicht. Oft steckt hinter dem Aufschieben die Angst vor falschen Entscheidungen oder möglichen Misserfolgen. Sei dir bewusst, dass Herausforderungen dazugehören und du mit ihnen wachsen wirst, wenn du sie angehst. Und je früher du mit deinem Business startest, desto früher wirst du Erfahrungen sammeln, deinem Ziel näherkommen - und das tun, was du liebst.


Von „Lohnt es sich überhaupt, in mich und mein Business zu investieren?“ zu „In mich und mein Business zu investieren, ist wertvoll“:


Eine Investition in dich selbst ist immer lohnenswert, denn es bringt dich sowohl in deinem Business als auch in deiner persönlichen Weiterentwicklung voran. Davon profitierst du also langfristig und auch in anderen Bereichen in deinem Leben. Und spätestens mit den ersten Erfolgen wirst du feststellen, dass sich die Investitionen in dein Business schnell bezahlt machen.


Von „Ich muss alles alleine machen“ zu „Ich darf mir Hilfe holen“:


Du musst nicht alles allein schaffen. Ein Austausch mit anderen kann wertvolle Inspiration, frische Impulse und jede Menge Motivation bringen. Hole dir auch Unterstützung von Experten, Coaches und Beratern. Sie bringen dich und dein Business schneller voran, denn du profitierst von ihren Erfahrungen und Kompetenzen.


Erfolgsbusiness ist ein Mentoring-Programm für (angehende) nebenberuflich Selbstständige, bei dem ich dich 1:1 beim erfolgreichen Aufbau deines Side-Business begleite. Wenn du dir professionelle Unterstützung wünschst, kannst du dich hier über die Zusammenarbeit mit mir informieren.



13. FAQ zur nebenberuflichen Selbstständigkeit


Hier findest du meine Antworten auf die häufigsten Fragen von nebenberuflich Selbstständigen und die, die es werden wollen:


1. Warum nebenberuflich selbstständig machen?


Es gibt viele Gründe dafür, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Neben den in Abschnitt 3 genannten Vorteilen möchte ich vor allem diesen einen Aspekt hervorheben: Als Sidepreneur schaffst du dir neue berufliche Perspektiven, die dir spannende Chancen eröffnen können. Die verschiedenen Karrieremöglichkeiten kannst du außerdem dazu nutzen, das eigene (Arbeits)Leben ganzheitlicher zu gestalten.


2. Womit kann ich mich nebenberuflich selbstständig machen?


Hier darfst du kreativ werden. Du kannst z. B. Ideen aus deinem Hobby, Angestelltenjob, Know-how aus deiner Branche oder anderen Bereichen entwickeln. Für eine nebenberufliche Selbstständigkeit sind vor allem Ideen geeignet, die dir eine gewisse örtliche und/oder zeitliche Flexibilität bieten.


3. Muss ich meinen Arbeitgeber informieren?


In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer das Recht, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Dein Arbeitgeber darf dir grundsätzlich die Nebentätigkeit daher nicht verbieten. Dennoch ist es von Vorteil, transparent zu sein und deinen Arbeitgeber zu deinem geplanten Vorhaben ins Boot zu holen.


4. Wie viel darf ich verdienen?


Es gibt keine bestimmte Verdienstgrenze, wenn du dich als Arbeitnehmer nebenberuflich selbstständig machst. Es ist lediglich wichtig, dass du nicht mehr als in deinem Hauptjob verdienst. Solange das zutrifft, giltst du als nebenberuflich selbstständig.


5. Wie viele Stunden darf ich arbeiten?


Eine Selbstständigkeit gilt dann als nebenberuflich, wenn du für diese nicht mehr als 18-20 Stunden pro Woche arbeitest.


6. Brauche ich eine Gewerbeanmeldung?


Für eine freiberufliche Tätigkeit ist eine Gewerbeanmeldung nicht erforderlich. Freiberufler bist du laut § 18 EStG dann, wenn du eine wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit selbstständig ausübst oder deine Tätigkeit zu den dort aufgezählten Katalogberufen gehört. Alle anderen Selbstständigen brauchen eine Gewerbeanmeldung.


7. Wo muss ich mich anmelden?


Als Freiberufler meldest du deine Selbstständigkeit beim zuständigen Finanzamt an. Im Anschluss bekommst du einen „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“, mit dem du deine Steuernummer beantragen kannst. Als Gewerbetreibender meldest du dein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt an. Das Finanzamt schickt dir in der Regel nach der Gewerbeanmeldung automatisch die erforderlichen Unterlagen zu.


8. Was passiert mit meiner Krankenversicherung?


Wenn du nebenberuflich gründest (d. h. Punkt 4 und 5 zutreffen), bist du in der Regel durch deinen Hauptjob sozialversichert - weitere Beiträge fallen für die Krankenversicherung nicht an.


9. Muss ich auf meine Einnahmen Steuern zahlen?


Auf deine Einnahmen aus deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit musst du grundsätzlich Steuern zahlen. Als Freiberufler ist für dich die Einkommensteuer und Umsatzsteuer (außer bei Kleinunternehmerregelung) relevant, als Gewerbetreibender zusätzlich die Gewerbesteuer.


10. Welche Rechtsform sollte ich für mein Unternehmen wählen?


Die meisten nebenberuflich Selbstständigen starten als Einzelunternehmer - unabhängig davon, ob sie Gewerbetreibender oder Freiberufler sind. Das ist die einfachste und unbürokratischste Möglichkeit. Falls du mit mindestens einer weiteren Person gründen möchtest, bietet sich die GbR als Rechtsform an. Je nach Art deines Vorhabens können aber auch andere Unternehmensformen infrage kommen.


11. Kann ich mich auch ohne Hauptberuf nebenberuflich selbstständig machen?


Auch bei Arbeitslosigkeit, neben dem Studium oder während der Elternzeit kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen. Achte dabei auf bestehende Voraussetzungen und Informationspflichten.


12. Welche Zuschüsse und Fördermöglichkeiten gibt es, wenn ich mich nebenberuflich selbstständig mache?


Zuschüsse, Fördermittel und Gründungskredite gibt es auch für nebenberuflich Selbstständige. Die KfW bietet verschiedene Förderungen an. Es gibt aber auch bei anderen Instituten verschiedene Beratungsmöglichkeiten.


13. Können auch nebenberuflich Selbstständige die Homeoffice-Pauschale in Anspruch nehmen?


Auch nebenberuflich Selbstständige profitieren von der Homeoffice-Pauschale. Wichtig ist hierbei, dass du den gesamten Tag im Home-Office gearbeitet hast und nicht für eine gewisse Zeit ins Büro gefahren bist.



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